• Sektionsportrait: Bischofszell

Sektionsportrait: Bischofszell

06.01.2021

Was Sascha Hänsli dem Präsident des Hauseigentümerverbands (HEV) der Sektion Bischofszell besonders wichtig ist: Den Mitgliedern zu helfen, wo es geht.

Netzwerk für Mitglieder einsetzen

Sascha Hänsli ist in Bischofszell aufgewachsen und stark mit der Rosenstadt verbunden. Der Präsident des Hauseigentümerverbands (HEV) der Sektion Bischofszell führt diesen praktisch in Familientradition. Was ihm dabei besonders wichtig ist: Den Mitgliedern zu helfen, wo es geht.

Als Präsident des HEV auf Sektionsebene nimmt man eine Schlüsselrolle ein. Das weiss niemand besser als Sascha Hänsli, der dieses Amt in Bischofszell innehat. «Unsere Sektion verfügt nicht über eine klassische Geschäftsstelle. In der Regel melden sich die Mitglieder direkt und persönlich bei mir via Telefon und E-Mail.» Egal ob Fragen zu Wohnungsabnahmen, Mietzinsberechnungen oder Problemen mit Mietern – der hauptberufliche Versicherungsberater mit 22-jähriger Berufserfahrung weiss genau, dass er sich auf sein Netzwerk verlassen kann. «Ich helfe gerne, wo immer ich kann.» In gewissen Bereichen, wie in Rechtsfragen, überlässt er das Feld aber lieber den Profis bei der kantonalen Rechtsberatung des HEV. «Viele wissen gar nicht, dass man bei Rechtsfragen damit eine sehr professionelle Anlaufstelle hat.» Doch genau dafür ist eben ein HEV-Präsident da. Dafür und natürlich für persönliche Gespräche an den Vereinsanlässen oder wenn man sich auf den malerischen Strassen Bischofszells begegnet.

Spannende Gespräche an Vereinsanlässen

Begegnungen sind für ihn ohnehin die besten Momente im Vereinsleben. Trotz oder gerade aufgrund der familiären Grösse der Bischofszeller Sektion kommt es an den beiden Hauptanlässen immer dazu. Ob bei der Jahresversammlung nach dem Lauschen eines Gastreferenten oder beim Herbstanlass, wo man die spannenden Orte der Region entdeckt, man kommt immer ins Gespräch.

Eine steile Karriere

Zum HEV fand Sascha Hänsli im Jahr 2012 und übernahm gleich das Präsidium. «Ich kenne die Vize-Präsidentin Hedy Hotz-Casagrande schon lange. Damals hat sie einen Präsidenten gesucht, und durch meine Tätigkeit bei der Versicherung stehe ich der Materie relativ nahe», berichtet er, «ich fand es eine ‹glatte› Sache.» Aber soll man nicht denken, dass die Versicherung die einzige Verbindung zur Hauseigentümerschaft ist. Sein Grossvater, Alois Voney, hat bereits einiges im Baugewerbe Bischofszells bewegt. «Der älteren Generation dürfte er bestimmt noch ein Begriff sein», merkt er an. Neben einigen zentrumsnahen Mehrfamilienhäusern baute Voney mit seiner Firma auch das Schwimmbad und die Wohnblöcke am Obertor. Mit Sascha Hänsli als Präsident übernahm übrigens diese Familienlinie sozusagen das Ruder des selbstgebauten Schiffs. Alois Voney war immerhin Gründungsmitglied der HEV-Ortssektion.

Mit der Heimat verbunden

«Bischofszell ist meine Heimat und ein wunderschönes Städtchen mit viel Charme. Hier bin ich aufgewachsen, war zwischenzeitlich kurz weg, aber zog es mich immer wieder zurück», bekräftigt er seine Verbindung zur Stadt. Als «Rosenstädtler» mit Leib und Seele scheint es daher nur offenkundig, dass er den baulichen Werdegang der letzten Jahre mitverfolgt. «In Bischofszell entsteht gerade eine Überbauung mit 110 Wohnungen – also wohnungsmässig eines der grössten Bauprojekte der letzten Jahre», weiss Sascha Hänsli. Es bleibe spannend, wie sich dies auf den lokalen Markt auswirken werde. Denn einen grossen Mangel an Wohnungen gab es laut ihm nicht. «Ich hoffe zumindest, dass diese 110 Wohnungen mehr auch den Erwartungen des Marktes entsprechen.»

Mietwohnung statt Eigenheim

Genauso wie andere HEV-Grössen ihre Eigenheime schätzen, fühlt Sascha Hänsli sich in seiner Mietwohnung im Herzen der Altstadt wohl. Durch seine berufliche Tätigkeit sei er oft unterwegs, was auch seine Hauptverbindung zum Wohneigentum darstelle. Typische Hobbys rund um oder im Haus habe er weniger. «Ich bin ganz ein schlechter Handwerker », kommentiert der Versicherungsberater lachend, «und Gartenarbeit bringt mich auch nicht gleich zum Jubeln.» Als Besucher statt Gestalter allerdings fühlt er sich im Garten wohl.

Jonas Manser